Unsere Hilfsleiterinnen wurden entführt!!!!!!

Mittwoch, 05.10.2016

Heute durften wir ausschlafen. Bei einem richtig guten Brunch starteten wir um 10.00 Uhr in den Tag. Anschliessend stand Naturkochen auf dem Programm. Auf dem Feuer kochten wir eine Suppe, zwei Fische, ein Brot sowie „Schoggibananen“ und Schokoladenblätter zum Dessert.
Zurück im Lagerhaus bemerkten wir, dass uns in der Zwischenzeit der Schnaps geklaut worden war, den wir für die Geburtstagsfeier gebrannt hatten! Oh nein… Die Forderung waren Süssigkeiten. Diese erspielten wir bei der Lagerolympiade an verschiedenen Posten: Smartiestransport, möglichst viele Gläser Wasser in einer Minute trinken, Hindernisparcours, Sackhüpfen, Schuhweitwurf, Gegenstände merken, Wasserbomben in einen Topf werfen, Seilspringen, Gummibärchen schätzen usw. Um 18.30 Uhr, während dem Nachtessen, tauchte der Schnaps wieder auf. Und sogar die erspielten Süssigkeiten, die wir im Gegenzug deponiert hatten, durften wir behalten! Juhuuuiiii…
Nach dem Abendessen hätte es eigentlich etwas ruhiger weitergehen sollen. Doch weit gefehlt… Uns wurden zu Beginn des Abendprogramms unsere zwei Hilfsleiterinnen, Pamela und Selina, brutal entführt. Fremde Piraten steckten sie in ein Auto und fuhren mit ihnen weg. Per Megaphone wurden wir aufgefordert, Lösegeld aufzutreiben und dieses an einen vereinbarten Treffpunkt zu bringen. Bei einem Piratenkart (Schiffrennen) gab es viel Geld zu gewinnen. Gespielt wurde in Dreier- und Zweiergruppen. Zunächst musste man sich Benzin erspielen, um auf dem Spielfeld vorwärts zu kommen. Dafür mussten verschiedene Mutproben bestanden werden, zum Beispiel Litchis, angepriesen als Kuhaugen, mit geschlossenen Augen essen, sich Zitronensaft in den Mund spritzen lassen oder „Alle meine Entchen“ gurgeln. Zusätzlich gab es weitere Gegenstände, wie zum Beispiel einen Pilz, um schneller fahren zu können, oder einen Panzer, um die Fahrer weiter vorne abschiessen zu können. Um diese Gegenstände zu erhalten, musste Wissen bewiesen werden. Wie zum Beispiel was Popey gerne isst, wie alt Joli ist, wie die Postleitzahl von Alpnach lautet oder welches Tier Piraten auf der Schulter tragen. Gegen 22.00 Uhr hatten wir das Lösegeld zusammen, und wir gingen zum vereinbarten Treffpunkt. Ein Teil der fremden Piraten wartete bereits auf uns, und wir übergaben ihnen das geforderte Geld. Trotzdem befahlen sie uns, zurück ins Lagerhaus zu gehen und dort auf weitere Informationen zu warten. Nach einigen Minuten erhielten wir einen Anruf. Uns wurde mitgeteilt, dass wir unsere Hilfsleiterinnen gefesselt an einer Brücke finden. Also machten wir uns auf den Weg und fanden Pamela und Selina kurze Zeit später geknebelt an zwei Brückenpfosten. Sie sind noch etwas unter Schock, ansonsten aber wohlauf. Was für ein Tag! Wir haben trotz kalter Bise draussen ausgeharrt und haben dabei sehr viel erlebt. Leider haben wir heute weder eine Piratenfahne noch einen Kuchen gefunden. Aber vielleicht wird ja morgen etwas daraus…

 

Die 2-Tageswanderung

Montag, 03.10.2016 &
Dienstag, 04.10.2016
Um 7.00 Uhr war Tagwache angesagt. Schliesslich hatten wir einen langen Weg vor uns, um zum Schatz zu gelangen. Wir fuhren zunächst mit dem Zug nach Stans. Dann ging es mit der offenen Standseilbahn steil nach oben und zu guter Letzt noch mit der weltweit einzigen Cabrio-Seilbahn bis zum Gipfel des Stanserhorns. Das war ein Highlight… Anschliessend war marschieren angesagt. Nach einem kurzen Stopp auf der höchsten Plattform auf 1‘900 Meter über Meer, ging es abwärts. Unterwegs genossen wir auf einer saftigen, grünen Wiese unser Mittagessen aus dem Rucksack. Einige Wanderzeit später trafen wir im Wirzweli ein. Dort warteten ein toller Spielplatz und eine noch tollere Rodelbahn auf uns. Nach einer Fahrt ging es bereits wieder weiter. Ein Seilbähnli brachte uns nach Dallenwil. Weiter ging es mit dem Zug nach Stans und mit dem Bus nach St. Jakob, Ennetmoos Ebnet. Dort beschlossen wir, unsere Zelte aufzuschlagen, da wir den Schatz noch immer nicht gefunden hatten. Wir übernachteten bei einem Bauern auf der Wiese und durften die Kühe, das Kälbli Elisabeth, die Katzen Max und Moritz und die zwei freilaufenden Hasen rund um die Uhr streicheln. Zum „Znacht“ haben wir unter freiem Himmel Ghackets und Hörnli gegessen. Anschliessend wollten alle freiwillig direkt ins „Bett“ 🙂. Nach einer Runde „Wahrheit oder Tat“ fielen auch die letzten Augen zu.

Die Nacht war zwar lang, jedoch auch kalt. Was man für einen Schatz nicht alles auf sich nimmt… Nach dem Zusammenräumen gab es „Zmorge“, und anschliessend fassten wir Lunch für die Weiterreise. Nach herzlicher Verabschiedung vom Bauernhofsohn Timo, den wir am liebsten mitgenommen hätten, ging es zu Fuss weiter. Nach kurzer Zeit wurden wir endlich fündig… Juhuuu! Zwar stiessen wir nicht auf den lang erwarteten Schatz, dafür fanden wir aber ein Schwert. Dieses nahmen wir mit und werden es ebenfalls zur Geburtstagsparty mitbringen. Weiter ging’s zum Schatz. Doch auch auf dem tollen Chärwald Räuberweg, der coole Postenaufgaben für uns bereithielt, fanden wir den Schatz nicht. Auf der Zielgeraden, kurz vor Alpnach, gab es dann noch ein wenig Action: Wespen mögen es überhaupt nicht, wenn man ihr Nest stört – auch nicht, wenn es keine Absicht ist. Deshalb rächten sie sich wohl und stachen bei vielen von uns ordentlich zu. Nachdem sich alle vom Schreck erholt hatten und durch die Leiter verarztet worden waren, ging es aber allen wieder super, sodass wir weiter Richtung Schatz laufen konnten. Wo steckt er nur? Als wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, sahen wir ihn endlich – den Schatz direkt vor unserer Unterkunft. Er ist gefüllt mit viel Geld, Schmuck und noch einem Schwert. Den Schatz haben wir nun also auch für die Party. Fehlen nur noch der Kuchen und die Piratenfahne.
Als Pirat ist es immer gut, einige Knoten zu können. Vielleicht muss man ja mal jemanden fesseln… Deshalb lernten wir die wichtigsten Knoten in einem Knotenlehrkurs. Anschliessend powerten wir uns noch endgültig bei einem Basketballturnier aus, bevor es unter die lang ersehnte Dusche ging. Nach dem Abendessen wurden wir voll verwöhnt. Der Wellnessabend bot uns Posten wie Massieren, Gesichtsmaske, Handpeeling, Fussbad, beruhigende Musik hören, Tattoos malen, Uno spielen sowie Tee- und Dessertecke an. Total KO fielen wir schliesslich ins WARME Bett.

 

 

Das Leben als Pirat

Sonntag, 02.10.2016

Um 7,45 Uhr startete der neue, spannende Tag mit etwas Morgenfitness. Nach dem Frühstück lernten wir endlich, wie man eine Karte richtig liest. An drei Posten konnten wir unser Wissen erweitern. Mit einem anschliessenden Orientierungslauf im Alpnacher Dorf haben wird die Kartenlehrstunde abgeschlossen. Nun sind wir bereit, der Spur auf der neuen Karte zu folgen.
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Da wir für die Geburtstagsfeier auch eine Piratenkleidung organisieren müssen, wurde der Nachmittag dazu genutzt, eine tolle Piratenausrüstung zu basteln. Diese bestand aus folgenden Teilen:
– Schwert
– Fernrohr
– Augenklappe
– Stirnband
– Piratenhut

Im Anschluss ans Abendessen mussten wir zunächst noch die „Ämtli“ erledigen. Abwaschen, WC Putzen und Speisesaal wischen, waren angesagt. Danach war unser Tanzbein gefragt… Wir erlernten einen Piratentanz, den wir an Käpt’n Joe’s Geburtstag vorführen wollen. Zudem brannten wir über dem Feuer einen Schnaps.
Nun haben wir also schon drei weitere Sachen, die wir an die Feier mitbringen können.

In Alpnach gibt es einen Schatz!

Samstag, 01.10.2016

 

Punkt 10.22 Uhr ging es mit dem Bus nach Olten. Unterwegs haben wir in Thomas’ Schlafsack eine Einladung für das Geburtstagsfest von Käpt‘n Joe Einbein erhalten. Er wird 101 Jahre alt. Allerdings müssen wir einige Sachen zum Fest mitbringen, die wir zuerst auftreiben müssen:

  • Einen Schnaps
  • Piratenkleidung
  • Ein Schwert
  • Eine Piratenfahne
  • Einen Schatz
  • Einen Geburtstagskuchen
  • Eine Tanzvorführung

Ein Piratenname darf natürlich auch nicht fehlen, und so haben wir diese in Sursee dann auch erhalten. Von „zungenloses Plappermaul“ über „tanzender Schildkrötenreiter“ bis „Käpt‘n Stiefelriemen“ war alles dabei. Zurück im Zug haben wir erfahren, dass in Alpnach ein Schatz versteckt ist. Ab Alpnachstad haben wir verschiedene Hinweise gefunden, die uns ins Lager geführt haben. Dort fanden wir schliesslich eine Flaschenpost im Fluss, in der sich die Schatzkarte befand. Abends hielten uns fremde, böse Piraten auf dem Weg zum Schatz auf und verlangten als Wegzoll eine Menge Kanonenkugeln. Diese erhielten die Kids, indem sie Aufgaben lösten. Endlich fanden wir den Schatz – zu unserer Enttäuschung war er jedoch fast leer… Nur eine neue Karte war drin… Da wir jedoch nicht Karten lesen können, müssen wir wohl zuerst in die Kartenlehrkunde. Es bleibt spannend…

Bald geht’s los…

Das He-La 2016 startet in…

-1170Tage -23Stunden -58Minuten -19Sekunden

 

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns alle wahnsinnig, wenn es endlich losgeht..

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