Die Zweitageswanderung

Tag 4, 2.10.18

Als wir von unserem unbekannten Helfer erfuhren, dass Mister X’s Beute auf dem Weg zu «La-Chaux-de- Fonds» war, brachen wir am Dienstagmorgen um ca. 10:00 Uhr auf. Wir hatten eine lange Reise vor uns. Wir sind 7 km gewandert, danach hatten wir kein Bock mehr zum Laufen und nahmen in Couvet den Zug nach La-Chaux-de-Fonds. Doch ganz unerwartet führte uns unser Weg in die «Schoggifabrik» Camille Bloch in Courtelary. Wir erfuhren wie man Ragusa und Torino herstellt und auch die Geschichte der Fabrik. Wir fanden den Schokolandenbrunnen am besten 😊. Ein Hinweis war besonders spannnend: Mister X kennt die Migros. In La-Chaux-de-Fonds checkten wir den ganzen Laden ab – vom Koffer aber keine Spur. Wir wanderten weiter auf ein Bauernhof in La-Chaux-de-Fonds. Die Bauerfamilie war sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Ihre Tiere sind uns auch nach kurzer Zeit bereits ans Herz gewachsen. Sie hatten dort ganz junge Kälbchen – das jüngste war 3 Tage alt. Die hyperaktive Geiss nicht zu vergessen. Und besonders lieb gewonnen haben wir alle Ratatouille. Sie hat nur noch 3 Beine, da sie bei einem ungeplanten Besuch in einer Maschine, ein Bein verloren hat. Sie war sehr verschmust und zutraulich. Nach einem leckereren Reis mit Curry, welches uns unsere Küche gebracht hatte, fielen wir schon bald in den super weichen Stroh und schliefen ein.

Tag 5, 3.10.18

Ein frisches Frühstück vom Bauernhof wartete auf uns nach dem wir uns und unsere Schlafsäcke aus dem Stroh befreiten und ihn zusammengepackt hatten. Danach wanderten wir weiter. Unterwegs besuchten wir den Zoo in La-Chaux-de-Fonds und konnten da viele tolle Tiere besichtigen: Seeotter, Geissen, ein Bär, Esel, Eulen etc. Auch fanden wir weitere Hinweise zu Mister X. Jedoch noch immer keine Spur vom Koffer. Um 13:02 Uhr ging die Reise mit dem Zug nach Yverdon les Bains weiter. Von dort aus mit dem Postauto nach Provance und da MUSSTEN wir noch 1h und 30min zum Lagerhaus wandern. Wir waren alle enttäuscht, dass wir den Koffer nicht gefunden haben. Iven und ich fanden, dass wir für nichts nach La-Chaux-de-Fonds gegangen sind . Umso mehr freuten wir uns auf die Frässpäckli, welche endlich von zu Hause angekommen sind. Wir ahnten, dass es noch ein Wellessabend geben würde. Es gab ihn auch Juuuuuuuuuhhhhuuuuuuu!!! Wir durften unseren Körper so richtig verwöhnen. Gesichtsmaske, Massage, Handpeeling, Fussbad – alles was wir brauchten nach so einem Hike.

Geschrieben von Iven Lorenz 11 Jahre und Julia Tribuzio 12 Jahre.

 

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